Warum wir aufhören müssen, den Krieg zu schüren

Wir haben uns sehr gefreut, Sie am Freitag dem 19. Juni bei der in Zusammenarbeit mit Agir pour la Paix organisierten Videokonferenz zu begrüßen. Dort haben wir über Sicherheit diskutiert.

confrence

In den letzten Monaten ist zum Klimanotstand eine beispiellose Gesundheitskrise (die Covid-19-Pandemie) hinzugekommen, in der Militarisierung und Polizeigewalt verstärkt werden. Während Europa massive Konjunkturprogramme bereithält, behält die Rüstungsindustrie ihre Interessen scharf im Auge. Ihre Lobbyisten stellen den Militärsektor und seine Technologien als etwas, das in einer unsichereren Welt unverzichtbar ist, dar und wollen uns mit diesem Argument mehr Sicherheit verkaufen. Wir fragen uns: Um was für eine Art Sicherheit handelt es sich da ? Das gegenwärtige kapitalistische und neokoloniale Wirtschafts- und Gesellschaftssystem schafft Sicherheitsprobleme, die die Rechte und Freiheiten der Menschen immer mehr „zwischen Polizeistaat, tödlichen Grenzen der Festung Europa und Umweltnotstand“ einschränken. Wir beschäftigen uns mit Ihnen gemeinsam mit all diesen Themen.

 

Stop Fuelling War und die Covid-19-Krise

Wir hoffen, dass es Ihnen und den Ihren trotz den gegenwärtigen Schwierigkeiten, die von der Pandemie des Coronavirus verursacht werden, gut geht.
Wie Sie sicherlich wissen, stehen wir von Stop Fuelling War ebenso wie unsere Kollegen in der Welt der NGOs vor neuen Herausforderungen. Die Veranstaltungen, die der Rüstungsmesse Eurosatory [1] vorausgehen sollten, wurden wegen der Risiken für die öffentliche Gesundheit und, um die Pandemie in Frankreich und anderswo einzudämmen, abgesagt.

Für 2019 hatten wir mehrere Veranstaltungen geplant - Konferenzen, öffentliche Bewusstseinsbildung und Ausstellungen. Sie alle konnten aufgrund der Gesundheitslage nicht durchgeführt werden. Diese Pläne hatten sich in den letzten Monaten gefestigt, und wir waren im Begriff, Sie mit Begeisterung über den Fortschritt der Arbeiten und die Möglichkeiten der Teilnahme zu informieren.

Aber seit Samstag, dem 14. März (2020) hat sich alles geändert!

Wir versuchen nun, so viele Aktionen wie möglich online aufrechtzuerhalten. Wir denken kreativ darüber nach, wie wir weiterhin auf die schrecklichen Folgen des Waffenhandels und die fortschreitende Militarisierung der Zivilgesellschaft hinzuweisen können. Die Politik reagierte auf Covid 19, indem sie die Sprache des Krieges benutzte, um einen Virus unter Kontrolle zu bekommen und die Menschen vor seinen Folgen zu schützen. Wir alle machen nun die Erfahrung, dass nicht alle möglichen Feinde allein mithilfe hochentwickelter und sehr teurer Waffen besiegt werden können.

Doch trotz allem, was um uns herum geschieht, sehen wir auch andere Möglichkeiten und positive Ansätze im Umgang mit Tod und Zerstörung. Deshalb möchten wir Ihre Meinung darüber hören, wie wir unsere bisherigen Erfahrungen nutzen könnten, damit sich die Menschen weiterhin auf die wichtige Frage konzentrieren, was die Sicherheit von Zivilisten und Menschen in Uniform wirklich bedeutet.

Montage 5 years Yemen

Vor fünf Jahren hat die von Saudi-Arabien angeführte Koalition den Jemen bombardiert und damit den bewaffneten Konflikt ausgelöst. Die Vereinten Nationen nennen den Krieg im Jemen „die schlimmste von Menschen verursachte humanitäre Katastrophe“.

Die Luftangriffe der von Saudi-Arabien geführten Koalition sind eine der Hauptursachen für zivile Opfer. Die Bombardierungen haben Krankenhäuser, Schulen, Busse und Wohngebiete getroffen. Die europäischen Rüstungsunternehmen profitieren vom Krieg im Jemen und dem damit verursachten Leid, indem sie Rüstungsgüter an Mitglieder der von Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten geführten Koalition liefern.

Diese Exporte werden von den europäischen Regierungen genehmigt und unterstützt, obwohl sie gegen Artikel 6 des UN-Waffenhandelsabkommens verstoßen. Am 5. Jahrestag des Kriegsbeginns sprechen wir mit einer Stimme zu den nationalen Regierungen, der Europäischen Union und den Rüstungskonzernen: Hört auf, den Krieg im Jemen zu schüren! (Link zum Fotoalbum auf Facebook: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.1385276448321066&type=3 )

Wir haben für Sie eine Fotoaktion durchgeführt! Viele von Ihnen sind unserem Aufruf gefolgt und haben ein Foto veröffentlicht, auf dem Sie ein Ende der europäischen Waffenverkäufe an Saudi-Arabien fordern!

Deutsche Kirchentag 2019

Kirchentag

Stop Fuelling War hat sich auf dem Kirchentag in Dortmund 2019 bei einer Veranstaltung mit über 150 Leute im Internationalen Friedenszentrum ausgesprochen. Die Veranstaltung moderiert von Christopher Hatton trug den Titel „Frieden schaffen, ohne Konflikte zu schüren“. Wie man den Waffenhandel transparent macht“. Holly Spencer (Stop Fuelling War) und Olivia Caeymaex (Quaker Council for European Affairs) sprachen zuerst und machten dann einer Podiumsdiskussion Platz, an der auch die Geschäftsführerin von Eirene Dr. Anthea Bethge und die Mitbegründerin und Koordinatorin von Stop Wapenhandel und dem European Network Against the Arms Trade Wendela de Vries teilnahmen.

Kirchentag

Stop Fuelling War hat sich auf dem Kirchentag in Dortmund 2019 bei einer Veranstaltung mit über 150 Leute im Internationalen Friedenszentrum ausgesprochen. Die Veranstaltung moderiert von Christopher Hatton trug den Titel „Frieden schaffen, ohne Konflikte zu schüren“. Wie man den Waffenhandel transparent macht“. Holly Spencer (Stop Fuelling War) und Olivia Caeymaex (Quaker Council for European Affairs) sprachen zuerst und machten dann einer Podiumsdiskussion Platz, an der auch die Geschäftsführerin von Eirene Dr. Anthea Bethge und die Mitbegründerin und Koordinatorin von Stop Wapenhandel und dem European Network Against the Arms Trade Wendela de Vries teilnahmen.

Die Rüstungsmesse fand zum letzten Mal im Juni 2018 in Paris statt.

Wir sind bei jeder Messe dabei und in der Vergangenheit haben sich uns viele Friedens- und Glaubensgruppen angeschlossen - unser europäisches Netzwerk erweitert sich ständig.

Seit der letzten Eurosatory im Jahr 2018 haben viele interessante Veranstaltungen stattgefunden: Wir haben intensiv daran gearbeitet, in Frankreich und im Ausland das Bewusstsein für dieses Problem zu erhöhen. Damals hielten wir einige schöne Veranstaltungen im Zentrum von Paris ab; dabei gab es Musik und viele Förderer aus dem übrigen Europa waren dabei.

Unser Ziel war es, die Öffentlichkeit für die Themen Rüstungsmessen, ihren tödlichen Einfluss auf die Außenpolitik und den Mangel an Investitionen in gewaltfreie Alternativen zu bewaffneten Konflikten zu sensibilisieren. Die meisten Leute, mit denen wir sprachen, wussten nicht, dass Eurosatory zu der Zeit gerade in Villepinte bei Paris stattfand.

Aktionen im Zentrum von Paris – 9. Juni 2018 – Place Saint-Michel
Schweigemarsch – 11. Juni 2018 – 11:00 bis 12:00 Uhr

Von den Büros der Eurosatory-Organisatoren aus gingen wir etwa 30 Minuten lang schweigend um den Monceau-Park herum, nur begleitet von Trommelschlägen, die den Durchzug der Gruppe ankündigten und das Tempo vorzugaben. An jedem Ende des Zuges ging ein schweigender Zeuge.

DIE NÄCHSTE RÜSTUNGSMESSE Eurosatory findet IN PARIS VOM 11. BIS 15. JUNI 2018 statt.

Wir sind bei jeder Eurosatory vor Ort. Bei den Mahnwachen haben sich schon viele andere Friedens- und Glaubensgruppen angeschlossen.

Viel ist für 2018 geplant. Bis dahin gibt uns die Bewusstseinsbildung in und außerhalb von Frankreich z.B auch in Deutschland. Wir reden mit Studenten über das Rüstungsgeschäft, betreiben Nachforschungen, schreiben Zeitungs- und Blogbeiträge und wenden uns an die Medien. Möchte deine Hochschule oder Universität Besuch von uns? Sag’ uns Bescheid!

Kurz vor und natürlich auch während der Eurosatory sind wir im Zentrum von Paris vor Ort. Wir klären auf, verteilen Informationen und wollen durch verschiedene Aktionen Aufmerksamkeit zu erzeugen. Hättest du Lust, dabei zu sein?

ZENTRALER PARIS-PROTEST - 9. Juni
JuniDies wird eine musikalische und unterhaltsame Veranstaltung sein, bei der wir uns mit unseren Sorgen über den Waffenhandel auseinandersetzen werden. Wenn Sie Teil einer Band oder Musikgruppe sind, die an dieser Veranstaltung teilnehmen möchten, kontaktieren Sie uns bitte unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

GEWALTLOSER WORKSHOP - 10. Juni (14:00 - 18:00)
Wir sind mitten in der Planung eines gewaltfreien Workshops im Vorfeld unserer Aktionen. Dieser Workshop richtet sich an Menschen, die mehr über den französischen Waffenhandel und die Gewaltfreiheit erfahren wollen. Lasst uns progressiven Frieden reden! Sind Sie ein Sprecher für Gewaltfreiheit? Haben Sie besondere Kenntnisse über Alternativen zum Waffenhandel? Möchtest du mitkommen und teilnehmen?
Bitte kontaktieren Sie uns unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Wenn Sie Ihre Teilnahme an diesem Workshop registrieren möchten, kontaktieren Sie bitte Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

SILENT WITNESS - 11. Juni
Wenn Sie Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! einer Glaubensgemeinschaft oder NGO sind und an einem ökumenischen Gottesdienst in Paris teilnehmen möchten, um in den Monaten vor der Waffenmesse auf Eurosatory aufmerksam zu machen, wenden Sie sich bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

FORSCHUNGFORSCHUNG
Wir untersuchen derzeit Alternativen zum Waffenhandel und werden uns mit anderen Friedensgruppen zusammenschließen, um die aktuellste Forschung über gewaltfreie Alternativen zum Militarismus zu bringen. Beobachte diesen Raum! 

Studenten und Universitäten
Wir haben einen speziellen Mitgliedsbeitrag für Studenten (6 €), und wenn Sie sich für uns engagieren möchten, kontaktieren Sie uns bitte unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! uns auf Twitter für weitere Updates: @stopfuellingwar

STOP FUELLING WAR
Headquarters : Centre Quaker International
114 rue de Vaugirard
75006 Paris
Association loi de 1901 No. W751238358

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