Stop Fuelling War und die Covid-19-Krise

Wir hoffen, dass es Ihnen und den Ihren trotz den gegenwärtigen Schwierigkeiten, die von der Pandemie des Coronavirus verursacht werden, gut geht.
Wie Sie sicherlich wissen, stehen wir von Stop Fuelling War ebenso wie unsere Kollegen in der Welt der NGOs vor neuen Herausforderungen. Die Veranstaltungen, die der Rüstungsmesse Eurosatory [1] vorausgehen sollten, wurden wegen der Risiken für die öffentliche Gesundheit und, um die Pandemie in Frankreich und anderswo einzudämmen, abgesagt.

Für 2019 hatten wir mehrere Veranstaltungen geplant - Konferenzen, öffentliche Bewusstseinsbildung und Ausstellungen. Sie alle konnten aufgrund der Gesundheitslage nicht durchgeführt werden. Diese Pläne hatten sich in den letzten Monaten gefestigt, und wir waren im Begriff, Sie mit Begeisterung über den Fortschritt der Arbeiten und die Möglichkeiten der Teilnahme zu informieren.

Aber seit Samstag, dem 14. März (2020) hat sich alles geändert!

Wir versuchen nun, so viele Aktionen wie möglich online aufrechtzuerhalten. Wir denken kreativ darüber nach, wie wir weiterhin auf die schrecklichen Folgen des Waffenhandels und die fortschreitende Militarisierung der Zivilgesellschaft hinzuweisen können. Die Politik reagierte auf Covid 19, indem sie die Sprache des Krieges benutzte, um einen Virus unter Kontrolle zu bekommen und die Menschen vor seinen Folgen zu schützen. Wir alle machen nun die Erfahrung, dass nicht alle möglichen Feinde allein mithilfe hochentwickelter und sehr teurer Waffen besiegt werden können.

Doch trotz allem, was um uns herum geschieht, sehen wir auch andere Möglichkeiten und positive Ansätze im Umgang mit Tod und Zerstörung. Deshalb möchten wir Ihre Meinung darüber hören, wie wir unsere bisherigen Erfahrungen nutzen könnten, damit sich die Menschen weiterhin auf die wichtige Frage konzentrieren, was die Sicherheit von Zivilisten und Menschen in Uniform wirklich bedeutet.